Neu Strompreiserhöhung bis zur 40%, LED ist gefragt wie nie zuvor.

Seit Jahren wird über Strompreiserhöhungen diskutiert. Vor allem der Ausstieg aus der Atomenergie, EEG- und Offshore-Umlage sind Kosten, die von den Energieversorgern an die Kunden weitergegeben werden. Somit ist jeder von den nächsten Strompreiserhöhungen betroffen und wer diese Mehrkosten ausgleichen möchte, hat nur die Chance, Strom zu sparen.

Ein Viertel des Stromverbrauchs nur für Licht

Umweltorganisationen, Stromerzeuger, Verbraucherberatungen und andere Verbände informieren seit Jahren über Verhaltensweisen, mit denen der Stromverbrauch minimiert werden kann. Von der abschaltbaren Steckerleiste für Stand-By-Geräte über die richtige Einstellung des Kühlschranks bis zu Kochen reichen die Hinweise. Der große Anteil des Stromverbrauchs fließt in die elektrische Beleuchtung. Abhängig von dem Umfang der Beleuchtung und der verwendeten Lichttechnik wenden Privathaushalte 25 Prozent oder auch mehr des gesamten Stromverbrauchs nur für die Beleuchtung auf. In Einfamilienhäusern liegt der Anteil des Lichts am Stromverbrauch deutlich höher. Hier werden Garageneinfahrten, Haustüren und Gärten beleuchtet. In der Vorweihnachtszeit steigt der Stromverbrauch enorm, weil in der Zeit auch Lichterketten und beleuchtete Weihnachtsdekorationen zur Adventsstimmung beitragen.

Mit LED Stromverbrauch des Lichts auf 3 Prozent reduzieren

Der geringe Stromverbrauch von LED-Lampen ist eines der vielen guten Merkmale dieser Lichttechnik. Eine LED-Lampe hat einen Stromverbrauch, der zwischen 80 und 90 Prozent weniger ist, als der einer Glühlampe mit vergleichbarer Leuchtkraft. Durch die Umstellung der gesamten Beleuchtung im Außen- und Innenbereich auf LED-Technik wird der Anteil der Beleuchtung am gesamten Stromverbrauch nicht mehr 25 Prozent betragen, sondern zwischen 2,5 und 5 Prozent. Die Umstellung auf den gesamten Stromverbrauch wirkt sich deswegen mit einer Ersparnis von mind. 20 Prozent aus. Der Energiebedarf von LED-Lampen ist abhängig von ihrer Qualität und Technik. Moderne Entwicklungen führen zu LED-Lampen, die sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig extrem niedrigem Stromverbrauch auszeichnen. LED-Lampen sind im Außen- und Innenbereich gleichermaßen einsetzbar, da die Leuchtdioden unempfindlich gegen Nässe, Kälte und Sonneneinstrahlung sind. Zudem sind Leuchtdioden sehr bruchfest. Daher leuchtet eine LED-Lampe auch noch, wenn sie auch mal heruntergefallen ist.

Netter Nebeneffekt: LED schont die Umwelt

LED-Lampen schonen in mehrfacher Hinsicht die Umwelt. Durch den minimalen Stromverbrauch reduziert sich auch der Energieeinsatz in Kraftwerken. Das schont Ressourcen und aufgrund des minimalen CO2-Ausstoßes auch das Klima. Auch für die Herstellung von LED-Lampen ist ein vergleichsweise geringer Energieeinsatz notwendig, es muss kein Vakuum erzeugt werden und Leuchtstoffe kommen ebenfalls nicht zum Einsatz. Da LED-Lampen eine extrem lange Haltbarkeit haben, erzeugen sie außerdem wenig Müll.

LED-Lampen sind nicht wirklich teuer

Öfters hört man als Argument gegen den Kauf von LED-Lampen den höheren Preis. Natürlich ist die Anschaffung einer LED-Lampe teurer, als die von einer Energiesparlampe mit Leuchtstofftechnik oder einer einfachen Glühbirne. Der Grund dafür sind die hohen Herstellungs- und Entwicklungskosten. Dabei bestehen die Kosten für Leuchtmittel nicht nur in den Anschaffungskosten. Die Lebensdauer einer Lampe muss genauso berücksichtigt werden, wie ihr Energieverbrauch. Allein durch ihren niedrigen Stromverbrauch amortisiert sich der Anschaffungspreis von LED-Lampen abhängig von der regelmäßigen Leuchtdauer innerhalb von ein bis zwei Jahren. Da aber eine LED-Lampe eine Lebensdauer von zehn Jahren und mehr hat, ist sie letztendlich preiswerter als eine vergleichbare Energiespar- oder Halogenlampe.

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